Der Euro fällt : Erstmals seit Ende April unter 1,10 Dollar
- Grund: Schlechte Konjunkturlage in Euro-Zone
Erstmals seit Ende April fällt der Euro: Am Donnerstag rutschte er wieder unter die Marke von 1,10 Dollar. Am Londoner Devisenmarkt wurden am Vormittag kurzzeitig nur noch 1,0985 Dollar für die Gemeinschaftswährung gezahlt. In der Folge pendelte der Kurs um die Marke von 1,10 Dollar. Grund laut Experten für den stärkeren Dollar: Schlechte Konjunkturaussichten für die Euro-Zone.
Derek Halpenny, Volkswirt bei der Bank of Tokyo-Mitsubishi, sagte, viele Marktteilnehmer gingen im zweiten Quartal von einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes aus.
Er verwies darauf, dass nach Deutschland auch Frankreich und damit die beiden größten Volkswirtschaften der Währungsunion einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes für diesen Zeitraum vermelden mussten. Die Europäische Zentralbank hatte am Mittwochnachmittag noch einen Referenzkurs von 1,1109 Dollar für den Euro festgelegt. (apa)
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