Tolle Bilanzen: OMV im Halbjahr mit dem bisher zweitbestem Ergebnis
- Nettoergebnis plus 66 Prozent und Umsatzanstieg um acht Prozent erwartet
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Öl-Konzern vergrößert sich
Deutlich bessere Gewinne; höhere Raffinerie- und Marketing-Erlöse; Öl- und Gasproduktions-Zuwächse... der guten Nachrichten sind viele. Und sie haben dem österreichischen Energiekonzern OMV im ersten Halbjahr 2003 das bisher zweitbeste Ergebnis der Unternehmensgeschichte beschert.
Der Betriebserfolg (EBIT) legte im Periodenvergleich - noch etwas stärker als von Analysten erwartet - um 65 Prozent auf 322 Millionen Euro zu, vor Sondereffekten lag das EBIT mit 341 Millionen Euro um 70 Prozent höher. Im Vorfeld waren hier Zuwächse um 61 bzw. 64 Prozent prognostiziert worden.
Der Periodenüberschuss erhöhte sich um 66 Prozent auf 195 Millionen Euro und lag damit im Prognoserahmen. Das EGT verbesserte sich um 65 Prozent auf 301 Millionen Euro, wie die OMV Dienstagfrüh bekannt gab. Der Cash-Flow wuchs um 85 Prozent auf 512 Millionen Euro.
Der Umsatz vergrößerte sich - ohne Mineralölsteuer - um fünf Prozent auf 3,475 Milliarden Euro, Analysten hatten im Mittel ein Plus von acht Prozent erwartet. Der Mitarbeiterstand lag mit 6.198 um acht Prozent höher als ein Jahr zuvor (5.742).
Im Ausblick erwartet OMV für das Gesamtjahr 2003 aus heutiger Sicht höhere Ergebnisse als im Vorjahr, jedoch mit einer Abschwächung im zweiten Halbjahr, wie es heißt.
Kurz: Der OMV geht es blendend. Ölfunde und neue Vertragsabschlüsse (Kästen) tun ein Übriges.
(apa/red)
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