Trotz Pleiten-Serie: Quehenberger steht hinter Söndergaard
- Zwei Neue sollen kommen; Comeback von Maynor Suazo
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Trotz der jüngsten Serie von fünf Niederlagen in Folge hat Rudi Quehenberger, Präsident des Fußball-Bundesligisten SV Salzburg, seinem Trainer Lars Söndergaard demonstrativ den Rücken gestärkt. "Wenn er auch zehn Spiele verliert, stehe ich voll zu ihm. Warum soll er jetzt auf einmal ein schlechter Trainer geworden sein?", meinte Quehenberger.
Der Vereinsboss gab sich optimistisch, den schlechten Saisonstart ähnlich wie im Vorjahr wettzumachen und wieder in obere Tabellenregionen vorzustoßen. "Wir haben schon andere Situationen gemeistert und noch genug Runden, um von unten wieder herauszukommen."
Für einen Aufwärtstrend sollen zumindest zwei neue Spieler sorgen, die Quehenberger in den kommenden zwei bis drei Wochen präsentieren will. Mit Maynor Suazo kehrte bereits ein alter Bekannter wieder nach Salzburg zurück. Der Mittelfeldspieler aus Honduras trainiert bereits mit der Mannschaft, kann aber am Samstag auswärts gegen Sturm auf Grund der ausstehenden Freigabe noch nicht eingesetzt werden.
In schlechten Zeiten besinnt man sich in Salzburg gerne der ruhmreichen Vergangenheit. Gerade rechtzeitig kommen da die Feierlichkeiten zum 70-jährigen Vereinsjubiläum am 7. September. Aus diesem Anlass ist in Wals-Siezenheim ein Spiel der erfolgreichen Salzburger Europacup-Mannschaft Mitte der 90er Jahre gegen ein "Team aus nationalen und internationalen Europacup-Helden" geplant.
(apa)
