Sturm-Boss Kartnig sprach Geldstrafe gegen seine Kicker aus
- Verteidiger Strafner: "Müssen mit Leistung darauf antworten"
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Hannes Kartnig, Präsident von Sturm Graz, hat seinen Kickern wie angekündigt die Leviten gelesen. Der Vereinsboss beließ es aber nicht nur bei Worten, sondern sprach gegen alle bei der 1:2-Niederlage in Pasching eingesetzten Akteure eine Geldstrafe aus. "Jeder, der gegen Pasching dabei war, hat eine Geldstrafe von 10.000 Schilling bekommen", so Kartnig über die Pönale von 727 Euro.
"Ich habe ihnen meine Meinung gesagt, alles ist besprochen worden", erklärte Kartnig. Die nächste Chance zur Wiedergutmachung bietet sich den Sturm-Kickern am Samstag im "Kellerderby" gegen das punktlose Schlusslicht SV Salzburg.
Für Verteidiger Gerald Strafner steht nach der Kabinenpredigt fest, dass "alle kapiert haben, um was es geht". Wie die Mannschaft intern auf die Geldstrafe reagiert, steht laut Strafner noch nicht fest. Der Gang zur Spieler-Gewerkschaft wird jedoch höchstwahrscheinlich ausbleiben. "Wir müssen ruhig bleiben und mit Leistung darauf reagieren. Dann gibt es ja vielleicht einmal wieder eine Extra-Prämie", meinte Strafner, der glaubt, dass Boss Kartnig mit guten Leistungen rasch wieder zu besänftigen ist.
Die Stimmung in der Sturm-Mannschaft, die in fünf Runden lediglich einen Punkt geholt hat und auf Rang neun der Tabelle zu finden ist, beschrieb der frühere ÖFB-Teamspieler so: "Pasching war der negative Höhepunkt. Wir hoffen alle auf Besserung, jeder ist gefordert. Wir müssen das wenige Positive aus den bisherigen Partien rauskitzeln, kämpfen und Vollgas geben."
(apa/red)
