Donnerstag, 21. August 2003

Hockenheim-Crash: Keine Strafe Barrichello und Räikkönen

  • Ralf Schumacher erhielt Geldstrafe von 50.000 Dollar
  • PLUS: So verlief die erste Quali am Hungaroring!

Der Finne Kimi Räikkönen und der Brasilianer Rubens Barrichello werden wegen des Startunfalls beim Formel-1-Rennen in Hockenheim nicht bestraft. Die Rennkommissare sprachen den McLaren- Mercedes-Fahrer und den Ferrari-Piloten am Freitag in Budapest von jeglicher Schuld an der Kollision beim Deutschland-Grand-Prix frei.

Williams-BMW-Pilot Ralf Schumacher, der ebenfalls an dem Unfall beteiligt war, hatte am Mittwoch vom Berufungsgericht des Automobil- Weltverbandes FIA eine Geldstrafe von 50.000 Dollar erhalten.

Die drei Rennkommissare Nazir Hoosein (IND), Radovan Novak (CZE) und Waltraud Wünsch (GER) hatten nach dem Großen Preis von Deutschland am 3. August Ralf Schumacher als Alleinverantwortlichen für den Crash angesehen und ihn mit einer Rückversetzung um zehn Startplätze beim Rennen in Ungarn belegt. Dagegen hatte der Rennstall Williams-BMW Einspruch eingelegt.

Das FIA-Berufungsgericht bestätigte in seinem Urteil am Mittwoch zwar eine Verantwortung des WM-Vierten für den Unfall, wandelte aber die Strafe in eine Geldbuße von 50.000 Dollar (45.009 Euro) um. In seiner Begründung hatte das FIA-Gremium festgestellt, dass auch Schumachers Kollisions-Gegner Räikkönen und Barrichello eine Teilschuld haben könnten, und verwiesen den Fall an die Rennkommissare zurück. (apa/red)

21.8.2003 15:11
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