Michael Schumacher vor Ungarn-GP vorsichtig optimistisch
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Wird es in der nächsten Saison spannender?
Der Weltmeister gibt sich trotz der jüngsten Rückschläge und der wachsenden Zweifel an der Leistungsfähigkeit seines Ferrari vorsichtig optimistisch vor dem Großen Preis von Ungarn am Sonntag in Budapest. "Der Verlauf der Saison bisher hat gezeigt, dass es oft anders kam als vorher vermutet. Prognosen haben sich daher häufig als schwierig herausgestellt", schrieb Michael Schumacher auf seiner Homepage.
Offenbar gründe sich die Leistung des Autos auf mehr als nur einen Faktor. Es würden viele Dinge hineinspielen, wie zum Beispiel die Charakteristik der Kurven oder der Straßenbelag. "Ich sehe es daher als ein offenes Spiel, und vielleicht sind wir ja in Ungarn konkurrenzfähiger als manche Leute denken."
Nur sechs Punkte Vorsprung
Vor dem 13. von 16. WM-Läufen führt Schumacher die Fahrerwertung mit 71 Punkten an. Nur sechs Punkte dahinter rangiert Williams-BMW-Pilot Juan Pablo Montoya. Dritter ist McLaren-Mercedes-Pilot Kimi Räikkönen (62 Punkte) vor Montoyas Teamkollegen Ralf Schumacher (53). Michael Schumacher, der in dieser Saison bisher vier Grand-Prix-Siege feierte, wartet seit vier Rennen auf einen Erfolg. Zuletzt wurde er beim Großen Preis von Deutschland nur Siebenter. In der Konstrukteurs-WM ist Williams-BMW bis auf zwei Zähler an Ferrari (120) herangerückt. Dritter ist McLaren-Mercedes (103).
Trainingseinheit bei der "Alten Dame"
In der dreiwöchigen Pause seit dem WM-Lauf auf dem Hockenheimring wurde fieberhaft bei Ferrari gearbeitet, um den Angriff von Williams-BMW abzuwehren. "Jeder ist voll konzentriert bei der Sache; Budapest kann kommen!", sagte Schumacher. Der fünffache Champion bereitete sich unter anderem mit einer Trainingseinheit beim italienischen Fußball-Meister Juventus Turin vor. "Ein Training mit Juventus Turin ist in sportlicher Hinsicht schließlich nicht nur interessant, sondern auch nützlich für meine Vorbereitung", berichtete der leidenschaftliche Hobby-Fußballer.
(apa/red)
