Glomser: Trotz Verletzungen Start bei Vuelta geplant
- "Ehrgeiz hat Duell gegen Vernunft gewonnen"
- Nur Ärzte-Veto würde Start noch verhindern
"Im Duell zwischen Vernunft und Ehrgeiz hat der Ehrgeiz die Oberhand gewonnen". So erklärt Gerrit Glomser sein Vorhaben, trotz seiner Verletzungen bei der Spanien-Rundfahrt Vuelta (6.-28.9.) an den Start zu gehen. Am 4. August hatte sich der Salzburger beim Altstadt-Kriterium in seiner Heimatstadt eine Gehirnerschütterung sowie Verletzungen im Brustkörperbereich zugezogen.
Derzeit absolviert der 28-Jährige seine Rehabilitation in der Therme Geinberg. Die Vuelta sieht Glomser als ideale General-Probe für die Straßen-WM von 9. bis 12. Oktober in Hamilton, große Würfe traut er sich bei der Spanien-Rundfahrt allerdings nicht zu.
"Mein Ziel ist es, die Vuelta zu beenden, damit wäre ich schon zufrieden", meinte Glomser, der von seinem Team Saeco bereits angemeldet wurde. Nur ein Veto der Ärzte in letzter Sekunde könnte eine Vuelta-Teilnahme des Salzburger noch zunichte machen, ein Szenario, das Glomser allerdings für sehr unrealistisch hält.
(apa/red)
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