Terror-Boot - Sieben Tote durch schwimmende Bombe in Kolumbien
- FARC töten Reporter
Bei der Explosion einer Boot-Bombe sind in im Süden Kolumbiens mindestens sieben Menschen getötet und 38 weitere verletzt worden. Der mit Sprengstoff beladene Kahn explodierte am Sonntag am Anleger des Flusshafens des Ortes Puerto Rico in der Provinz Meta.
Das örtliche, kleine Krankenhaus war völlig überfordert.
Die Behörden gingen davon aus, dass es sich um die Tat der marxistischen Rebellengruppe "Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens" (FARC) handelte. Die FARC sind mit 17.000 Männer und Frauen unter Waffen die größte Rebellengruppe des Landes und bekämpfen den Staat seit fast 40 Jahren.
Bereits am Vortag hatten FARC-Rebellen in der südlichen Provinz Putumayo den Journalisten Juan Benavides erschossen und dessen Kollegen Jaime Conrado verletzt.
(apa, red)
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