Stammzellen | Blinder kann nach 40 Jahren wieder sehen!
- Muss sich mühsam an die zurückgewonnene Fähigkeit gewöhnen
Mit Hilfe einer Stammzellen-Transplantation hat ein Blinder nach vier Jahrzehnten die Sehfähigkeit zurückerlangt. Der Mann, der nach einem Unfall im Alter von drei Jahren erblindet war, muss sich nun mühsam an die zurückgewonnene Fähigkeit gewöhnen.
Der Patient habe Schwierigkeiten beim drei-dimensionalen Sehen und beim Zuordnen von Gesichtern, sagen die Forscher.
Der erneute Erwerb der Sehfähigkeit ist für die Forscher aufschlussreich, weil sie daran erkennen können, welche Bedeutung dem Lernen beim Vorgang des Sehens generell zukommt. Der Mann kann zwar schon seit zwei Jahren wieder sehen, ist aber nur beim Erkennen einfacher geometrischer Formen und Bewegungen ähnlich begabt wie die meisten Menschen. Dagegen lernt er nur ganz allmählich, Gegenstände des täglichen Lebens auseinanderzuhalten.
Selbst bei ihm bekannten Menschen konnte er beim bloßen Hinsehen nur in 70 Prozent der Fälle angeben, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte.
(apa, red)
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