Uran-Frachter vor Küste Südafrikas gestrandet
- Stürmisches Wetter behindert Bergung
Vor der Küste Südafrikas ist ein mit 50 Tonnen Uran beladener Frachter auf Grund gelaufen. An Bord des Schiffes sind auch mehr als 1.000 Fässer mit giftigen Chemikalien. Nach Medienberichten vom Freitag versuchen Experten bereits seit zwei Tagen, die "Seeland Express" von den Sandbänken etwa 200 Meter vor Kapstadt freizubekommen. Um den Frachter leichter zu machen, wollen sie insgesamt 3.700 Tonnen Öl aus den Tanks des Schiffes pumpen.
Stürmisches Wetter behinderte die Bergungsaktion. Den Behörden zufolge ist die Gefahr, dass der Frachter auseinander bricht, sehr gering. Für die Umwelt bestehe deshalb zurzeit keine Gefahr, hieß es. Das Schiff war unterwegs in die USA, als es am Dienstagabend strandete. Laut der Südafrikanischen Atombehörde sollte das Uran in eine amerikanische Wiederaufarbeitungsanlage geliefert werden. (apa)
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
