USA: 15.000 Feuerwehrleute kämpfen gegen Waldbrände
- Bereits 226.000 Hektar vernichtet
- Brände werden erst bei erstem Schneefall ausgehen
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Im Westen der USA kämpfen insgesamt mehr als 15.000 Feuerwehrleute gegen eine Reihe von schweren Waldbränden. Nach örtlichen Behördenangaben vernichteten die Feuer im Gebiet der nördlichen Rocky Mountains bereits 226.000 Hektar Land.
Auch US-Präsident George W. Bush war nach Medienberichten am Donnerstag von den Bränden betroffen: Wegen zu starken Rauches musste er einen Hubschrauber-Rundflug über die Feuergebiete im Westküstenstaat Oregon vorzeitig abbrechen.
Starke Winde und hohe Temperaturen begünstigten die Ausdehnung der Brände. Im Bundesstaat Oregon wurden bis zu 1.000 Einwohner aufgefordert, ein gefährdetes Gebiet zu verlassen. Mehr als 700 Camper und Wanderer waren in den vergangenen Tagen bereits aus der Region geflüchtet. In Montana wurden zum Wochenende hunderte Soldaten der Nationalgarde erwartet, um die Feuerwehrleute zu unterstützen.
"Mutter Natur müsste uns eine Pause gönnen", sagte Gerald Lyons vom Nationalen Feuerzentrum in Idaho. Die Brände werden nach seinen Angaben erst ausgehen, wenn im Spätherbst Schneefall einsetzt. "Sie sind einfach zu groß." Insgesamt zählte das Feuerzentrum am Freitag 332 Waldbrände in den USA, davon 61 große. Zusammen haben sie in diesem Jahr bislang rund eine Million Hektar Land verbrannt.
"Es hat seit drei Wochen nicht mehr richtig geregnet", sagte Sandy Kratville vom Feuerinformationszentrum der nördlichen Rocky Mountains, die die Bundesstaaten Montana, Idaho und Nord Dakota umfassen. Die Landschaft sei "sehr, sehr trocken". Vor allem Blitzeinschläge hätten die Feuer entfacht. "Es ist ein extrem aktives Feuerjahr", sagte Kratville weiter. (APA/red)
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