Mindestens 17 Tote nach Grubenunglück in China
Eine Explosion in einem chinesischen Bergwerk hat mindestens 17 Arbeiter das Leben gekostet. Zehn weitere Menschen wurden in einem Schacht verschüttet.
Für die Eingeschlossenen bestehe wegen der hohen Temperaturen unter Tage nur wenig Hoffnung, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag. Es war bereits das dritte Minenunglück in der Provinz Shanxi in weniger als zwei Wochen.
Xinhua berichtete, vermutlich habe ein Funke die Explosion ausgelöst, nachdem die Elektrizität in der Grube wieder eingeschaltet worden sei. Zum Zeitpunkt des Unglücks hielten sich 27 Arbeiter in der Tiefe auf. Die Provinzregierung ordnete eine einwöchige Schließung aller Bergwerke und eine Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen an. Nur fünf staatliche Minen dürfen weiter betrieben werden.
In China kommt es sehr häufig zu Grubenunglücken. Im vergangenen Jahr kamen 5.000 Bergarbeiter bei Explosionen, Stolleneinbrüchen und anderen Unfällen ums Leben. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres starben in chinesischen Bergwerken bereits knapp 2.800 Menschen. (APA)
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