Kämpfe in Nepal fordern 17 Menschenleben
- Gefechte zwischen Rebellen und Regierungstruppen
Die Friedensverhandlungen zwischen Regierung und maoistischen Rebellen in Nepal sind von einem der blutigsten Zusammenstöße seit dem Waffenstillstand überschattet worden. Nepalesische Medien berichteten am Montag, mindestens 17 Rebellen seien am Vortag bei Kämpfen mit Sicherheitskräften rund 100 Kilometer östlich der Hauptstadt Kathmandu getötet worden.
Die nach drei Monaten Verhandlungspause wieder aufgenommenen Friedensgespräche zwischen Regierung und Rebellen wurden am Montag fortgesetzt. Über neue Ergebnisse der Gespräche wurde zunächst nichts bekannt. Regierungsvertreter waren dazu per Hubschrauber ins Rebellengebiet rund 300 Kilometer westlich von Kathmandu gereist.
Nach der ersten Sitzung der neuen Verhandlungsrunde am Sonntag hatte der Verhandlungsführer der Rebellen, Baburam Bhattari, Vorschläge der Regierung zu den von den Maoisten geforderten Reformen strikt abgelehnt. Die Regierung hatte daraufhin erneut ihre Gesprächsbereitschaft betont.
Bei den seit fast sieben Jahren andauernden Kämpfen sind mehr als 8000 Menschen ums Leben gekommen. Beide Seiten hatten im Jänner einen Waffenstillstand vereinbart und Friedensgespräche aufgenommen. Danach hatte es zwei Verhandlungsrunden gegeben. Im Mai waren die Gespräche unterbrochen worden.
(apa)
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