Grasser zu ÖIAG-Verträgen: Fehler können passieren
- "Kein Grund für den Rücktritt von ÖIAG Aufsichtsrat Heinzel"
- Grasser: Verträge müssen geprüft werden
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Finanzminister Grasser findet allfällige Unkorrektheiten bei der Gestaltung der Verträge im Bereich der ÖIAG offenbar nicht gar so schlimm: "Wo gearbeitet wird, da passieren auch Fehler. Das ist menschlich", sah er am Freitagabend in der "ZiB2" keinen Grund für den Rücktritt des ÖIAG-Aufsichtratsvorsitzenden Alfred Heinzel.
Zum weiteren Prozedere meinte Grasser, dass man nun die vom Rechnungshof (RH) beanstandeten Verträge prüfen werde und es danach zu einer Aussprache zwischen RH-Präsident Franz Fiedler und Heinzel kommen soll.
Ansonsten nützte der Finanzminister den Auftritt in der "Zeit im Bild 2" zu einer ausführlichen Verkündigung von Werbebotschaften für den von ihm ausgewählten ÖIAG-Aufsichtsrat, auf dessen Leistungsbilanz er stolz sei. Kritik seitens der SPÖ nimmt er "nicht besonders ernst", habe diese doch 30 Jahre gezeigt, wie es nicht gehe und sei für 50.000 verlorene Arbeitsplätze verantwortlich. (apa/red)
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