Donnerstag, 21. August 2003

NEWS kündigt an: Zwei neue Museen in Wien

  • Liechtenstein plant zweites Haus für 2005

Die fürstliche Familie von Liechtenstein, die im März 2004 das in ihrem Besitz befindliche ehemalige MuMoK im 9. Wiener Bezirk als Museum für die familieneigene Sammlung von Rubens bis Waldmüller eröffnet, hat noch weiter reichende Pläne. Das berichtet NEWS in seiner neuen Ausgabe.

Johann Kräftner, Direktor des Wiener Liechtenstein Museums, lässt im NEWS-Gespräch wissen, dass derzeit auch das Stadtpalais der Familie Ecke Bankgasse/Löwelstraße als Museum adaptiert wird. 2005 werden Treppenhaus und Halle mit einer Ausstellung über den Bildhauer Giovanni Giuliani eröffnet, 2007/08 stehen dann auch die Neo-Rokoko-Prunkräume für die fürstliche Sammlung zur Verfügung.

Für 50 Millionen Euro wird das Gebäude totalsaniert, denn der Vormieter, die Artothek des Bundes, hat das Gebäude laut Kräftner in schlimmem Zustand hinterlassen: Spannteppiche über Thonet-Parketten, Löcher in den Wänden, fehlende Zinnguss-Teile an den Ornamenten.

Kräftner in NEWS: "Wir wollen kein Geld von Bund. Denn die wollen dann mitreden und das Resultat schaut dann aus wie in der Albertina!" Als Ankaufsbudget für die beiden Museen stehen ihm pro Jahr 15 Millionen Euro zur Verfügung - mehr als den Bundesmuseen inklusive "Kunsthistorisches" mitsammen. Kräftner über die künftigen Nachbarn und Konkurrenten, Kunsthistorisches Museum und Akademie der Bildenden Künste: "Da müssen sich alle nach der Decke strecken."

Mehr zu diesem Thema finden Sie im neuen NEWS!

21.8.2003 09:46