Klestil-Erbe: ÖVP kürt ihren Kandidat im Jänner 2004!
- Rennen offen: Pröll, Ferrero-Waldner oder doch Klasnic?
- Pröll im NEWS-Interview: "Ich verspüre Verantwortung"
·Pröll in NEWS
Hofburg? "Verspüre Verantwortung"
·Wer soll in die Hofburg einziehen?
Mitstimmen & schauen, wer im Finish führt!
·Ziel: Hofburg
NEWS: Wie Ferrero Klestil beerben will!
Noch fast ein Jahr ist Bundespräsident Thomas Klestil im Amt, dennoch beginnt schon jetzt das Rennen um sein Erbe. Wer wird im Mai 2004 als Hofburg-Kandidat antreten? Bei der SPÖ scheint Heinz Fischer gesetzt zu sein (Entscheidung im Herbst), bei der ÖVP ist hingegen alles noch offen. Eine Entscheidung wird erst im Jänner 2004 fallen, erklärte Generalsekretär Reinhold Lopatka nun.
Wer kandidieren wolle, müsse sich dem Parteivorstand stellen: "Da wird niemand jemanden hindern", so Lopatka, der im aktuellen NEWS jedoch eine gewisse Präferenz für Niederösterreichs LH Erwin Pröll erkennen ließ: "Wenn Pröll der Kandidat sein will, wird er es auch." Details dazu finden Sie auch im Kasten rechts!
Pröll hatte zuletzt durch mehrere Interviews Spekulationen genährt, er wolle ins Rennen um den Bundespräsidenten einsteigen. Im aktuellen NEWS meinte er, seine persönliche Entscheidung darüber werde im Herbst fallen. Ob Pröll denn nicht der logische VP-Kandidat sei? Lopatka: Die Frage stelle sich derzeit noch nicht. Pröll habe nie dezidiert gesagt, dass er kandidieren wolle.
Im Unterschied zur SPÖ habe die ÖVP jedenfalls eine Reihe möglicher Kandidaten, betont Lopatka und verweist auf die wiederholt genannten Landeshauptleute Erwin Pröll und Waltraud Klasnic (Steiermark), sowie Außenministerin Benita Ferrero-Waldner und Rechnungshof-Präsident Franz Fiedler. Bei der SPÖ gebe es offenbar nur den zweiten Nationalratspräsidenten Heinz Fischer: "Ich habe noch nie einen anderen Namen bei der SPÖ gehört."
Klasnic und Pröll "nicht unabkömmlich"
Dass Klasnic und Pröll in ihren Bundesländern, wo sie zuletzt Wahlerfolge einfahren konnten, unabkömmlich sind, glaubt Lopatka nicht: "Ich glaube, dass die personelle Stärke der Volkspartei gerade aus den Ländern kommt. Das ist nicht das Problem." (APA/red)
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