Dienstag, 19. August 2003

Angst vor Krebs durch Hormon-Therapie: Jetzt kommt neue Studie & Info-Hotline!

  • Tel. 0800/20-16-11 ab heute 12.00 Uhr aktiv
  • Hormone in der Menopause: Laut Studie erhöht sich das Brustkrebsrisiko

Groß ist die Angst vor Krebs, möglicherweise ausgelöst durch Hormon-Therapie in der Menopause! Die österreichische Krebshilfe warnte vor höherem Brustkrebs- und Brustkrebs-Sterberisiko, stützte sich auf eine aktuelle Untersuchung. Jetzt reagiert das Gesundheitsministerium. Ab heute wird eine Hotline (0800/20-16-11) eingerichtet.

Das kündigte Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat (VP) am Dienstag vor Journalisten am Rande des Europäischen Forum Alpbach an. Die telefonische Auskunft richtet das Ministerium mit Unterstützung der heimischen Ärzteschaft ein. Ärztinnen werden für die Arbeit an der Hotline eingeschult. Die Expertinnen sind von Montag bis Freitag 8.00 - 16.00 Uhr erreichbar.

Die laufenden "Expertendiskussion darf nicht zur Verunsicherung tausender Frauen in Österreich führen". Alle Präparate, die in Österreich erlaubt seien, seien einem strengen Zulassungsverfahren unterzogen worden. In richtiger Dosierung angewandt sei mit keiner Gefahr für den Patienten zu rechnen. Außerdem würden in Österreich Hormontherapien nur unter fachärztlicher Aufsicht verabreicht.

Wenn eine Patientin dennoch erwäge die Hormontherapie abzubrechen, solle dies in Absprache mit dem betreuenden Arzt geschehen. Ziel der Hotline sei es, "raschen zu einer breiten Information der österreichischen Frauen" zu kommen. "Wir wollen den Frauen Sicherheit geben", sagte Rauch-Kallat. (APA/red)

19.8.2003 16:46