Dienstag, 19. August 2003

SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer kritisiert in TV-MEDIA ORF-Information scharf

  • Gusenbauer: "ORF nähert sich italienischen Verhältnissen an"

SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer kritisiert in TV-MEDIA 35/2003 (ab Mittwoch, 20. August im Handel) die ORF-Information und ORF-Chefredakteur Werner Mück.

Gusenbauer über Mück: "In vielen sensiblen Fragen wird die politische Gesinnung des Hauptverantwortlichen Werner Mück - seine Selbsteinschätzung ist jene, dass er rechts der politischen Mitte steht - sichtbar". Gusenbauer sieht "eklatante Fehlleistungen des ORF" - etwa bei den ,Sommergesprächen‘, der ,Pressestunde‘ und bei ,Offen gesagt’.

Gusenbauers Analyse: "Der ORF nähert sich italienischen Verhältnissen an, wo es unter Premierminister Silvio Berlusconi zu einer fast völligen Identität von politischer und medialer Macht gekommen ist".

Der SPÖ-Chef fordert eine Novellierung des ORF-Gesetzes, um die politische Unabhängigkeit des ORF und die journalistische Freiheit der ORF-Mitarbeiter zu gewährleisten. Sein Vorschlag: Der ORF-Stiftungsrat soll von allen Österreichern gewählt werden.

Die ausführliche Story lesen Sie im neuen TV-MEDIA.

19.8.2003 14:56