SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer kritisiert in TV-MEDIA ORF-Information scharf
- Gusenbauer: "ORF nähert sich italienischen Verhältnissen an"
SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer kritisiert in TV-MEDIA 35/2003 (ab Mittwoch, 20. August im Handel) die ORF-Information und ORF-Chefredakteur Werner Mück.
Gusenbauer über Mück: "In vielen sensiblen Fragen wird die politische Gesinnung des Hauptverantwortlichen Werner Mück - seine Selbsteinschätzung ist jene, dass er rechts der politischen Mitte steht - sichtbar". Gusenbauer sieht "eklatante Fehlleistungen des ORF" - etwa bei den ,Sommergesprächen, der ,Pressestunde und bei ,Offen gesagt.
Gusenbauers Analyse: "Der ORF nähert sich italienischen Verhältnissen an, wo es unter Premierminister Silvio Berlusconi zu einer fast völligen Identität von politischer und medialer Macht gekommen ist".
Der SPÖ-Chef fordert eine Novellierung des ORF-Gesetzes, um die politische Unabhängigkeit des ORF und die journalistische Freiheit der ORF-Mitarbeiter zu gewährleisten. Sein Vorschlag: Der ORF-Stiftungsrat soll von allen Österreichern gewählt werden.
Die ausführliche Story lesen Sie im neuen TV-MEDIA.
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