So fit ist Österreich - Jeder 4. trainiert regelmäßig
- Respekt! Österreich zählt zu den Fittesten Europas.

25 % der Österreicher betreiben jede Woche Sport. Damit sind wir aktiver als die Italiener.
Trendsportarten. Radfahren, Laufen und Wandern sind die beliebtesten Sportarten Österreichs.
Was wird uns Österreichern nicht alles nachgesagt: Manche sehen in uns ein Land von „notorischen Grantlern“ – das mag in Einzelfällen stimmen. Andere bezeichnen uns als „begeisterte Schnitzelesser“ – das lassen wir gerne gelten. Jene aber, die behaupten, dass die Österreicher ein Volk von „trägen Stubenhockern“ wären, irren gewaltig. „Wenn es um regelmäßiges Sporttraining geht, liegen wir im europäischen Spitzenfeld“, sagt Peter Zellmann vom renommierten Ludwig-Boltzmann-Institut. Und der Mann weiß, wovon er spricht.
Zwei Millionen betreiben Sport. „Rund 25 Prozent der Österreicher bringen ihren Körper zumindest einmal in der Woche auf Touren“, konstatiert Zellmann. „In der Schweiz sind es immerhin noch 22 Prozent, in Deutschland gerade noch 20 Prozent.“ Besonders bewegungsfaul sind die Italiener. Wenn am Stiefel nicht gerade die Hitzewelle drückt und das Land in die Adria taucht, kann sich nur knapp jeder Sechste für eine regelmäßige Sportart begeistern.
Doch zurück in die Alpenrepublik: Rund zwei Millionen Freizeitsportler setzen hierzulande auf regelmäßiges Training – zumindest einmal die Woche. Rund 14 Prozent davon strampeln am Rad mehr oder weniger erfolgreich gegen Fettpölsterchen. Fast jeder Zehnte geht laufen oder wandern. Zellmann: „Radfahren und Laufen sind die einzigen Massensportarten in Österreich. Viele Aktive setzen auf Trendsportarten wie Nordic Walking oder Inlineskaten, die die Popularität der Klassiker vorübergehend schwächen.“
Nicht so bei Armin Assinger. Österreichs oberster Quizmaster sitzt regelmäßig im Sattel seines Mountainbikes und strampelt sich den Studiostress von der Seele. „In Kärnten gibt es unzählige geniale Mountainbike-Routen. Ich kann beim Biken in der Natur am besten abschalten und entspannen.“ Und als ehemaliger Spitzensportler legt Assinger auch auf ein effizientes Fitnesstraining Wert. „Radfahren zählt zu den klassischen Ausdauersportarten und eignet sich für alle Altersgruppen und Gewichtsklassen“, weiß der Sportwissenschaftler Michael Mayrhofer. „Das Herz-Kreislauf-System wird während des Fahrens genauso gestärkt wie zahlreiche Stoffwechselvorgänge im Körper.“
Das Fahrrad ist ja bekanntlich auch das wichtigste Trainingsgerät von Österreichs Ski-Hero Hermann Maier. Nach seinem Unfall strampelte sich Maier in erster Linie auf dem Fahrradergometer zurück an die Weltspitze. Maier-Trainer Heinrich Bergmüller: „Radfahren war das wichtigste Basistraining in der Aufbauphase für den Kraft- und Konditionsbereich.“
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