Fischer im NEWS-Interview: Für kurzen Präsidenten-Wahlkampf
- Möglicher SPÖ-Kandidat Heinz Fischer: "SP-Kandidatur muss Chance haben"
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Der voraussichtliche SPÖ-Kandidat für die Bundespräsidentenwahl 2004, Nationalratspräsident Heinz Fischer, nimmt in einem Interview für das neue Nachrichtenmagazins NEWS zu Spekulationen Stellung: Mit der "Frage nach möglichen Kandidaten" sollte man sich "erst im Herbst befassen", denn, so Fischer: "Wir haben diskutiert, dass der Wahlkampf möglichst kurz gehalten werden sollte".
Umfragen, die ihm gute Chancen bei der Wahl im kommenden Frühjahr einräumen, will Fischer nicht interpretieren, aber: "Natürlich kann ich mir keine politische Partei vorstellen, die absichtlich jemanden aussucht, der keine Chance hätte. Eine SP-Kandidatur muss und wird natürlich chancenreich sein."
Ein möglicher fliegender Wechsel seiner Partei in eine schwarz-rote Koalition kommt für Fischer nicht infrage: "Eine neue Regierung muss Resultat einer Wahl sein." Eine solche Neuwahl sei für ihn nicht auszuschließen. Fischer: "Wir werden für Neuwahlen stimmen, wenn sich eine der Regierungsparteien dafür entscheidet. Das tritt ein, sobald einer der beiden Regierungsparteien der Geduldsfaden reißt. Und er ist bei beiden schon sehr angespannt."
Die ausführliche Story und das Interview mit Heinz Fischer lesen Sie im neuen NEWS.
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