AUA-Vorstand verlangt ein Ende des Pilotenstreiks
- "Beträchtlicher Image- und auch kommerzieller Schaden"
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Der Vorstand der Austrian Airlines (AUA) fordert in einem mit 15. August datierten offenen Brief an den stellvertretenden Vorsitzenden des Betriebsrates Bord der AUA und Vorsitzenden der Gewerkschaft HTV, Wolfgang Hable, ein Ende der Pilotenstreiks.
Die "von der Gewerkschaft HTV offensichtlich freigegebene und von Ihnen grundlos initiierte zweistündige Arbeitsniederlegung der AUA-Piloten" am vergangenen Donnerstag habe der Gesellschaft einen "beträchtlichen Image- und auch kommerziellen Schaden" zugefügt, heißt es in dem von den vier Vorständen Vagn Soerensen, Thomas Kleibl, Josef E. Burger und Walter Bock unterzeichneten Schreiben.
Ziel sei, "gemeinsam eine Zukunftsperspektive für den AUA-Flugbetrieb, der zunehmend an Wettbewerbsfähigkeit verliert, zu gestalten". Der Vorstand sei auch nach wie vor bereit, "unser umfassendes in der Klausur präsentiertes Konzept weiter zu verhandeln".
"Unabdingbare Voraussetzungen" seien freilich ein Ende der Streiks "und Ihre Bereitschaft, in weiterer Folge in ernstgemeinte und konstruktive Gespräche einzutreten". Die von der Belegschaftsvertretung in der Klausur "überschriftlich hinterlassenen Vorschläge" seien für die erforderliche nachhaltige Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des AUA-Flugbetriebs jedenfalls "ungeeignet, da in Summe Kosten steigernd".
Zum Streik am Donnerstag heißt es, "schwerwiegendere flugbetriebliche Folgen" hätten nur durch den "beispielhaften Einsatz der Kollegen von Lauda Air und Tyrolean Airways sowie unserer Bodenbelegschaften und durch die von uns getroffenen Vorsorgemaßnahmen in Form der Anmietung ausländischer Flugzeuge" abgewendet werden können.
(apa)
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