Insider-Handel: Voest-Chef Struzl bietet Rücktritt mit Jänner 2004 an
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Was ist eigentlich Insider-Handel?
Voest-Chef Franz Struzl will die Konsequenzen ziehen: Der Vorstandsvorsitzende der voestalpine AG hat dem Aufsichtsratspräsidenten des Unternehmens, Rudolf Streicher, mitgeteilt, dass er bei der nächsten Aufsichtsratssitzung am 19. September 2003 die vorzeitige Auflösung seines Vertrages per Jänner 2004 anbieten wird.
Der Rücktrittstermin sei aus heutiger Sicht des Aufsichtsratsvorsitzenden der ehestmögliche Zeitpunkt um die notwendigen organisatorischen Maßnahmen für den Führungswechsel zu treffen.
Der Vorstandsvertrag von Struzl ist bis Sommer 2006 befristet.
Vize Eder
Einen Wunsch knüpft Struzl allerdings an diesen Schritt: Sein Vize, der 51-jährige Wolfgang Eder, soll vom Aufsichtsrat zum neuen Voest-Chef bestellt werden. Da Eder ohnehin schon als nächster Vorstandsvorsitzender designiert ist, werde dies wohl so passieren, meinen die Aufsichtsräte. Es sei angesichts der Qualifikation von Eder praktisch unvorstellbar, dass der Aufsichtsrat überraschend einen anderen Vorstandsvorsitzenden aus dem Hut zaubere.
(apa, red)
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