Comcast erwägt Übernahmeangebot für Vivendi-Unterhaltungssparte
- Möglicherweise als einziger Bieter ohne Konkurrenten
Comcast-Manager und ihre Berater erwägen ein Übernahmeangebot für die Unterhaltungssparte von Vivendi Universal. Dies hat die "New York Times" am Donnerstag in ihrer Onlineausgabe berichtet. Vivendi verlange mindestens 14 Mrd. Dollar (12,41 Mrd. Euro). Frühere Bieter hätten gemauert.
MGM sei ausgestiegen. Liberty Media, ein Konsortium unter Führung von Edgar Bronfman Jr., sowie Viacom hätten alle angedeutet, keine Angebote für die Gesellschaft in dieser Höhe machen zu wollen.
Comcast bekomme durch den Verkauf seiner Beteiligung an der TV-Shopping-Firma QVC netto 5,5 Mrd. Dollar in bar. Comcast sei möglicherweise der einzige Bieter, der ein Angebot machen könne, das mit dem der NBC-Sparte von General Electric konkurrieren könne. NBC ist die Fernsehtochter von GE.
NBC habe ein Joint Venture offeriert, das es Vivendi ermöglichen würde, den Wert seines Anteils an der zusammengeschlossenen Gruppe auf mehr als 14 Mrd. Dollar zu beziffern. Das Angebot enthält jedoch nach Darstellung der Zeitung kaum Bargeld. Comcast ziehe eine ähnliche Offerte in Erwägung. Die Gesellschaft sei jedoch bereit, dabei auch mehrere Mrd. Dollar in bar auf den Tisch zu legen. (apa/red)
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