Head: Verlust auf 18 Mio. Dollar ausgeweitet
- 3,4% mehr Umsatz - Wechselkursänderungen führten zu Verlust
- Wintersportsektor verzeichnet Zuwächse
Der an den Börsen Wien und New York notierte Sportartikel-Hersteller Head hat im ersten Halbjahr 2003 seinen Verlust dramatisch ausgeweitet: Der Betriebsverlust erhöhte sich von 5,1 auf 18 Millionen US-Dollar, der Verlust je Aktie stieg von 0,34 auf 0,51 Dollar.
Für das Gesamtjahr 2003 erwartet der Konzern ein im Vergleich zu 2002 "niedrigeres Ergebnis". Auch im zweiten Quartal sei es zu keiner Verbesserung der schwierigen Geschäftsbedingungen gekommen, und der US-Dollar habe weiter gegenüber dem Euro nachgegeben, begründete Head-Vorstandsvorsitzender Eliasch den Verlust.
Umsatz erhöht
Der Umsatz der Head erhöhte sich im ersten Halbjahr um 3,4 Prozent auf 152,8 Mio. Dollar. Die Wechselkursänderungen hätten zwar zu einem Umsatzwachstum in der Berichtswährung - dem Dollar - geführt, hätten jedoch zusätzlichen Druck auf die Gewinnmargen ausgeübt, da ein relativ hoher Anteil der Kosten in Euro anfalle, hieß es dazu.
Unterschiedlich erfolgreich
Der Umsatz im Wintersportbereich sei um 66,7 Prozent auf 22,4 Mio. Dollar gestiegen, was darauf zurückzuführen sei, dass die "Intelligence-Technologie" bei Skiern gut vom Markt aufgenommen worden sei. Auch der Auftragsstand liege trotz des flauen Markts über Vorjahresniveau.
Im Tennisschlägerbereich ging der Umsatz hingegen vor allem wegen der schwachen Nachfrage in den USA um sechs Prozent auf 87,1 Mio. Dollar zurück. Im Tauchsportbereich erhöhte sich der Umsatz im ersten Halbjahr um 3,1 Prozent auf 38,5 Mio. Dollar. (apa)
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