USA legen Einspruch gegen Stahl-Entscheidung der WTO ein
- Washington wies Einschätzung der Organisation formell zurück
Im schon uralten Stahlstreit zwischen EU und USA haben die USA bei der Schiedsentscheidung der Welthandelsorganisation (WTO) den Kürzeren gezogen. Das will Washington aber nicht hinnehmen und hat Berufung angemeldet.
Washington wies die Einschätzung der Organisation formell zurück, mit Zusatzzöllen von bis zu 30 Prozent zum Schutz der heimischen Produzenten gegen internationale Handelsregeln verstoßen zu haben.
Die EU hatte vor der WTO zusammen mit Brasilien, China, Neuseeland, Norwegen, der Schweiz und Südkorea gegen die Praxis Beschwerde eingelegt. Nach Einschätzung von Beobachtern dürfte der Stahlstreit neben Agrarfragen ein zentrales Themen bei den bevorstehenden WTO-Verhandlungen im mexikanischen Cancun im September werden.
(apa, red)
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