Verkauf der fünf BWBG bereits ausgeschrieben
Rascher als erwartet kommt der Verkauf der fünf Bundeswohnbau-Gesellschaften (BWBG) des Bundes mit zusammen rund 62.000 Wohnungen in die heiße Phase: Bis 1. Oktober sollen interessierte Investoren ihre Bewerbungsunterlagen für BUWOG, WAG, WBG, ESG und EBS an die Lehman Brothers Bankhaus AG in Frankfurt, den Finanzberater der Republik Österreich, senden.
Der Wert der fünf Gesellschaften war bisher auf 600 Mio. bis 1 Mrd. Euro geschätzt worden, wobei einzelne Experten auch das Zwei- bis Dreifache für möglich halten. Ende 2002 umfasste der Immobilienbestand der fünf Gesellschaften 62.265 Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 4,39 Mio. m2 sowie 5,13 Mio. m2 unbebautes Land. Die fünf Gesellschaften agieren als gewerbliche Bauträger, nachdem sie per 1. April 2001 aus der Gemeinnützigkeit entlassen worden sind.
Beabsichtigt ist vom Bund der Verkauf der fünf Bundeswohnbaugesellschaften (BWBG) an einen oder mehrere Interessenten. Der Privatisierungsprozess für die Veräußerung der Anteile soll im Wege eines "transparenten und strukturierten Bieterverfahrens" durchgeführt werden, das nicht dem österreichischen Vergaberecht unterliegt, wie aus der Aufforderung zur Abgabe von Interessensbekundungen hervor geht.
Die Republik behält sich "das uneingeschränkte und im freien Ermessen stehende Recht vor, jederzeit den Prozess zu stoppen oder sich aus dem Prozess zurückzuziehen bzw. den Wert der BWBG auf einem anderen Wege zu realisieren". Des weiteren behält sich der Bund auch das uneingeschränkte Recht vor, anstelle einer direkten Veräußerung der Geschäftsanteile eine andere - auch indirekte - Veräußerungsstruktur zu wählen, so das Inserat.
(apa)
Cannes21:21
Zweite Goldene PalmeMichael Haneke gewinnt mit "Amour" den Hauptpreis bei den Filmfestspielen
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben

