Tennis: Andre Agassi bleibt weiter die Nummer eins
- Federer in Cincinnati an Nalbandian gescheitert
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Zwei Argentinier haben Andre Agassi vorerst den Tennis-Thron gerettet. Beim ATP-Masters-Turnier in Cincinnati (2,45 Mio. Dollar) schlug David Nalbandian am Mittwoch den Schweizer Roger Federer sowie Gaston Gaudio den Spanier Juan Carlos Ferrero schon in Runde zwei, damit bleibt Agassi am Montag die Nummer eins des Entry Rankings.
Agassi hatte für Cincinnati nach der Auslosung zurückgezogen, aber weder Ferrero noch Federer nutzten diese Chance. Der als Nummer zwei gesetzte Spanier unterlag Gaudio mit 7:6,6:7,4:6 und damit ebenso nach Kampf wie anschließend Federer gegen seinen Angstgegner Nalbandian. Der Schweizer, der schon in Runde eins sieben Matchbälle abwehren musste und beim Erreichen des Halbfinales Nummer eins gewesen wäre, verlor 6:7,6:7.
Spätestens bei den US Open in New York kann Federer aber Versäumtes nachholen und hat dazu die besten Chancen. Der Wimbledon-Sieger hat in New York deutlich weniger Punkte zu verteidigen als Agassi.
Weil Agassi abgesagt hat und neben Ferrero (2) und Federer (3) auch Carlos Moya (4) und Lleyton Hewitt (5) schon gescheitert sind, ist mit Kitzbühel-Sieger Guillermo Coria (6) der bisherige Sandplatz-König der höchst gereihte Spieler im Turnier von Cincinnati. Auch Coria ist Argentinier. Sein Zweitrunden-Gegner Jewgenij Kafelnikow gab bei 0:6,4:5 auf.
(apa)
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