Sonntag, 17. August 2003

Erdbeben in Nord-China fordert zwei Menschenleben

  • Beben der Stärke 5,9 zerstört mindestens 2.600 Häuser

Bei einem Erdbeben im Norden Chinas sind mindestens zwei Menschen getötet und mehr als 50 weitere verletzt worden. Durch das Beben mit der Stärke 5,9 auf der Richterskala seien am Samstag zudem mindestens 2.600 Häuser zerstört worden, teilte das Seismologische Büro in Peking am Sonntag mit.

Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua nannte die Zahl von 54 Verletzten. Das gesamte Ausmaß der Schäden sei noch nicht erfasst, teilte das Büro weiter mit. Nach den anfänglichen Erschütterungen in der autonomen Region Innere Mongolei seien bisher rund 60 Nachbeben mit Stärken von bis zu 4,4 auf der Richterskala registriert worden.

Eine Gruppe von 30 Experten sei unterwegs in die Region, um Hilfsmaßnahmen zu organisieren und die Schäden zu begutachten, erklärte das Seismologische Büro. Den Angaben zufolge lag das Epizentrum des Bebens gut 500 Kilometer nördöstlich von Peking in dünn besiedeltem Gebiet.

(apa)

17.8.2003 11:25