Schweres Erdbeben in Griechenland: 28 Verletzte
- Inseln des Ionischen Meeres erschüttert
- Stärke von 6,4 auf der Richterskala
Mindestens 28 Menschen sind bei einem Erdbeben in Westgriechenland und auf den ionischen Inseln am Donnerstag verletzt worden. Das berichtete der griechische Zivilschutz. Nach einer ersten Messung des seismologischen Instituts von Athen hatte der Erdstoß eine Stärke von 6,4 auf der Richterskala. Touristen sind nach Radioberichten bisher nicht unter den Verletzten.
Das Zentrum lag rund 290 Kilometer nordwestlich von Athen unter dem Meeresboden nahe der ionischen Insel Lefkas. Das Beben sei auch auf der Insel Korfu, in der Hafenstadt Patras und bis zum Süden der Halbinsel Peloponnes sowie auch in einigen Regionen Athens registriert worden, berichtete der griechische Rundfunk. Wie der griechische staatliche Rundfunk weiter berichtete, entstanden erhebliche Schäden an zahlreichen Gebäuden vor allem auf der Insel Lefkas im Ionischen Meer sowie in der Region der westgriechischen Hafenstadt Preveza.
Augenzeugen schilderten im Radio, auf der Insel Lefkas sei Panik unter der Bevölkerung ausgebrochen. "Zahlreiche Einwohner sind auf die Straßen gerannt. Einige Straßen hier sind aufgerissen worden. Eingestürzte Gebäude habe ich aber bisher nicht gesehen", sagte der Präfekt der Region. Nach Angaben des Bürgermeisters von Lefkas weisen zahlreiche Gebäude Schäden auf. "Kein bewohntes Haus ist aber eingestürzt", sagte der Bürgermeister.
(apa)
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