Waldbrände in Südportugal eingedämmt
- Spanien: Gelöschter Brand neu angefacht
- Hitzewelle erreicht Griechenland
·Neusiedler See
Trockenheit setzt dem Steppensee zu
Die Löschmannschaften haben die verheerenden Waldbrände in der Ferienregion Algarve in Südportugal weitgehend eingedämmt. Wie die Behörden am Freitag mitteilten, breiteten sich die Flammen nur noch an zwei Brandherden bei Portimao und Silves aus. Es bestehe die Hoffnung, dass die Brände am Wochenende ganz unter Kontrolle gebracht werden könnten.
Die Waldbrände in der Algarve waren vor knapp einer Woche ausgebrochen und hatten sich mit rasanter Geschwindigkeit über die Hügel der Serra de Monchique ausgebreitet. 25.000 Hektar Wald brannten nieder. Bei der Stadt Lagos hatten sich die Flammen der Küste genähert und Urlauber in Angst versetzt.
In Spanien fachte der Wind bei Macanet de la Selva in der Nähe der Costa Brava im Nordosten des Landes einen Waldbrand neu an, der eigentlich schon unter Kontrolle gebracht worden war. 5.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Zwei Polizeibeamte wurden verletzt.
In der Schweiz ist oberhalb von Locarno in der Nacht auf Freitag ein Waldbrand ausgebrochen. Die Feuerwehr sei sofort vor Ort gewesen, um das Feuer einzudämmen, teilte die Kantonspolizei mit. Die Situation im Waldbrandgebiet von Leuk wurde Freitag Früh durch Regenfälle hingegen entschärft. Der Regen half mit, die immer noch aktiven Brandherde zu löschen. Feuerwehrleute aus verschiedenen Orten der Schweiz waren vor Ort.
Unterdessen erreicht die Hitzewelle auch Griechenland. Dort sagten die Meteorologen für das Wochenende und Montag Temperaturen bis zu 39 Grad voraus. Bereits am Freitagvormittag stieg das Thermometer in der griechischen Hauptstadt Athen auf 37 Grad im Schatten. Probleme wie in Portugal, Spanien, Italien und Frankreich werden jedoch wegen der kurzen Dauer der Hitzewelle nicht erwartet.
(apa)
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