Russen loben Kooperation mit US-Geheimdiensten
- Gegenseitige Hilfe "zum ersten Mal seit dem Kalten Krieg"
Sind auch die Reste des Kalten Krieges weggeräumt? Nach der gemeinsamen Aktion von US- und russischen Geheimdiensten zur Aufdeckung eines Raketenschmuggels in die USA gab es Lob von Seiten Moskaus. "Zum ersten Mal seit dem Kalten Krieg haben unsere Geheimdienste mit einer solchen Aktion einander geholfen", sagte ein Sprecher des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB in Washington.
US-Medien hatten am Vortag berichtet, dass ein britischer Staatsbürger festgenommen worden sei, der eine russische Boden-Luft-Rakete per Schiff in die USA schmuggeln und an Terroristen verkaufen wollte. Russische und US-Geheimdienste hätten den gebürtigen Inder bereits in Moskau im Auge gehabt, wo er die schultergestützte Rakete vom Typ 9K38 Igla (NATO-Bezeichnung: SA-18 Grouse) kaufen wollte.
Mit der Rakete können Flugzeuge in eine Höhe von maximal 3500 Metern und in eine Entfernung von 5200 Kilometern abgeschossen werden. Auf russischer Seite gab es zunächst keine Reaktionen auf US-Medienberichte, wonach die Rakete noch in Russland vom Inlandsgeheimdienst FSB unschädlich gemacht worden sei. (APA/red)
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