Mittwoch, 13. August 2003

Flächenbrände in Salzburg hielten Feuerwehren in Atem

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Die Trockenheit sorgt weiter für Flächenbrände in Österreich! In Salzburg entzündeten sich zahlreiche Glutnester nach Blitzschlägen vom Wochenende erneut: Am Schafberg im Gemeindegebiet von St. Gilgen hat ein Glimmbrand eine 100 Quadratmeter große Fläche des "Plankenmoos" in Brand gesetzt. Wegen der Dürre und des aufkommenden Windes konnte sich das Feuer ausbreiten. Verletzt wurde niemand, der Brand konnte gegen Mittag gelöscht werden.

In 28 Flügen musste der Pilot des Hubschraubers "Libelle" des Innenministeriums zum nahe gelegenen Mondsee fliegen und insgesamt 5.000 Liter Seewasser in den Löschcontainer pumpen lassen. Die Löscharbeiten am Schafberg gestalteten sich schwierig, weil sich die Brandstelle im abwegigen Gelände auf 900 Meter Seehöhe befand.

Ein Jäger hatte das Feuer entdeckt. 20 Männer der Freiwilligen Feuerwehr St. Gilgen standen von 7.50 Uhr bis 11.00 Uhr im Einsatz, bis es "Feuer aus" hieß. Der Blitzschlag hatte am Wochenende einen Baum gespalten und in Brand gesetzt, was zunächst nicht bedrohlich erschien.

Bereits am Dienstag hatte ein Berufsjäger in Hintermuhr im Lungau nach einem Gewitter einen Flächenbrand auf 1.750 Meter Seehöhe im Bereich des "Salzkopfes" entdeckt, der von einem verbrannten Baumstamm ausgegangen war. Die Freiwillige Feuerwehr konnte mit Hilfe eines Hubschraubers die Glutnester löschen. (APA/red)

13.8.2003 14:47