Zahl der Verkehrstoten steigt erstmals seit 1999
- Massiver Anstieg vor allem im Burgenland und der Steiermark
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Bei Verkehrsunfällen auf Österreichs Straßen sind heuer bereits 549 Menschen ums Leben gekommen. Das erste Mal seit dem Jahr 1999 ist die Zahl der Verkehrstoten in Österreich damit gestiegen, wie aus einer Untersuchung des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) hervorgeht.
Einen massiven Anstieg der Todesopfer gab es bisher im Burgenland und in der Steiermark, einen Rückgang in Tirol und Vorarlberg. Der VCÖ fordert die rasche Einführung des Punkteführerscheins, mehr Kontrollen und den Ausbau der Bus- und Bahnverbindungen vor allem in den ländlichen Regionen.
"Das tödliche Unfallrisiko in Österreich steigt. Das erste Mal seit dem Jahr 1999 nimmt die Zahl der Verkehrstoten zu. Österreich entfernt sich damit von den Zielen des Verkehrssicherheitsprogramms. Es ist höchste Zeit, dass der Punkteführerschein eingeführt wird", betonte VCÖ-Experte Wolfgang Rauh am Dienstag in einer Aussendung.
Bis zum 10. August wurden nach vorläufigen Zahlen 549 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet. Da die endgültigen Daten noch nicht vorliegen, wird die Zahl auf rund 560 steigen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatten 547 Menschen ihr Leben aufs Österreichs Straßen gelassen.
Die VCÖ-Untersuchung zeigt, dass es zwischen den Bundesländern große Unterschiede gibt: "Tirol und Vorarlberg werden das Ziel des Verkehrssicherheitsprogramms deutlich unterbieten. Beide Bundesländer zeigen, dass es machbar ist, die Zahl der Unfallopfer deutlich zu verringern", sagte Rauh. Positiv würden sich hier die verstärkten Kontrollen und speziell in Vorarlberg der Ausbau des Öffentlichen Verkehrs und die Umsetzung von Mobilitätsmanagement auswirken. (APA)
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