Sonntag, 10. August 2003

Ausverkauf: Schweizer Jordi-Uhren bringen 1,5 Millionen Franken

  • Konkurs kann möglicherweise abgewendet werden
  • Fans und Sammler stürmten Verkaufsräume

Der Liquidations-Verkauf des Schweizer Uhrenherstellers Michel Jordi in Zürich und Lausanne hat nach einer Schätzung bisher rund 1,5 Millionen Franken (976.118 Euro) gebracht. Damit könne möglicherweise ein Konkurs abgewendet werden, sagte der Geschäftsführer der Bernhard Kunz Liquidator AG.

Simon Kunz: "Ein ernsthafter Teil der Forderungen kann beglichen werden."

Das Unternehmen ist zahlungsunfähig. Bereits seit einem Jahr befindet es sich in der Nachlassstundung. Der Erlös aus dem "Schlussverkauf" der Designer-Stücke mit dem Original Schweizer Uhrwerk und typischen nationalen Motiven wie Edelweiß und Kuh soll an die Gläubiger weitergereicht werden. Michel Jordi als Hauptgläubiger des Unternehmens hat bereits angekündigt, er werde "auf jegliche Dividende" verzichten.
(apa, red)

10.8.2003 11:01