"profil": ÖIAG hat 9 % an VA Technologie verkauft
- 1,3 Mio. Aktien zu 24,6 Euro gehandelt - Erlös erreicht 31 Millionen Euro
- Spekulationen über Käufer - ÖIAG zeigt sich hochzufrieden
Wie das Nachrichten-Magazin "profil" in der neuesten Ausgabe berichtet, hat die Verstaatlichten-Holding ÖIAG am 1. August ein neunprozentiges Aktienpaket am börsenotierten Linzern Anlagenbauer VA Technologie verkauft. Kurz vor Börsenschluss wurden 1,3 Mio. VA-Tech-Aktien zum Preis von jeweils 2,46 Euro en bloc gehandelt.
Die ÖIAG hat mit den Transaktionen 31 Mio. Euro erlöst. ÖIAG-Sprecherin Viktoria Kickinger bestätigt gegenüber "profil", "dass wir 9 % verkauft haben. Ein unglaublicher Erfolg."
Käufer: unbekannt!
Wer die Aktien gekauft hat, ist dagegen laut "profil" nicht ganz geklärt. Die ÖIAG spricht von "diversen Fonds im In- und Ausland". Daneben hielten sich am Freitag hartnäckig Gerüchte, die Deutsche Bank hätte die Aktien vorerst auf eigene Rechnung erworben, um sie zu einem späteren Zeitpunkt am Markt zu platzieren. Die Bank war von der ÖIAG kürzlich beauftragt worden, Käufer für die Aktien zu finden.
Durch den Deal haben sich die Eigentumsverhältnisse in der VA Technologie verschoben. Größter VA-Tech-Aktionär ist nunmehr eine Investorengruppe um den Industriellen Mirko Kovats (19,1 %). Die ÖIAG hat sich auf 15 % zurück gezogen, die übrigen Anteile werden von privaten uns institutionellen Investoren im In- und Ausland gehalten.
ÖIAG zufrieden
Die ÖIAG ist glücklich mit dem Deal: Man wollte das Paket über die Wiener Börse möglichst weit streuen, und das ist angeblich gelungen. Niemand hat ein Paket von über 5 Prozent erworben. Die bei der ÖIAG verbliebenen 15 Prozent der VA-Tech sollen noch ein Jahr gehalten werden, dann werden auch sie abgestoßen. Wie, das ist noch geheim.
(profil, red)
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