Broukal attackiert Kukacka als "ÖBB-Hasser"
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Tauziehen um den Kündigungsschutz
SPÖ-Abgeordneter Broukal hat Verkehrs- Staatssekretär Kukacka als "ÖBB-Hasser" attackiert. Dass gerade Kukacka mit der Reform der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) beauftragt sei, "ist allein schon eine Kampfansage an die Vernunft und an alle, die vernünftig über die Zukunft der Bahn reden wollen", sagte der Wissenschaftssprecher der SPÖ-Parlamentarier gegenüber der "Kleinen Zeitung".
Kukacka habe Zeit seines Lebens Lobbying für das Autofahren betrieben, ärgert sich Broukal. "Dieser Mann hat Schaum vor dem Mund, wenn er von der Bahn und von den Eisenbahnern spricht. Kaputtsparen, Arbeitnehmerrechte zusammenstreichen, Druck und Drohung, das ist alles, wozu der Herr Staatssekretär imstande ist." Zudem ziehe er gegen die Privilegien der Eisenbahner vom Leder, obwohl er mit seinem Anspruch auf Politikerpension doch selbst ein "Privilegienritter" sei.
Statt das Gespräch zu suchen, spreche die Regierung von Konkurs und Kündigungen, kritisierte der Oppositionspolitiker. Tatsächlich lägen die ÖBB "im Spitzenfeld der europäischen Eisenbahnen bei Pünktlichkeit, Service und Marktanteilen". Zudem seien in den vergangenen zehn Jahren bereits 17.000 Stellen abgebaut worden. Außerdem müsse die Bahn fünf Prozent höhere Lohnnebenkosten zahlen als jedes andere Unternehmen in Österreich, argumentierte Broukal. (APA)
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