Verträge unterschrieben: Pro7, Sat.1 und n-tv gehören dem US-Milliardär Haim Saban
- Erstmals seit 2000: ProSiebenSat.1 wieder in schwarzen Zahlen
- Weniger Umsatz durch anhaltende Krise auf dem Werbemarkt
Die Verträge mit dem US-Milliardär Haim Saban sind unterzeichnet, die Tinte ist trocken, der Verkauf perfekt; und dank eines harten Sparkurses hat die Fernsehgruppe ProSiebenSat.1 wieder schwarze Zahlen geschrieben.
Nach einem Millionenverlust im ersten Quartal 2003 erzielte die Gruppe im zweiten Quartal einen Gewinn vor Steuern von 33,2 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (16,8 Mio. Euro) bedeute dies eine Verdoppelung des Ergebnisses. Im ersten Quartal wurde noch ein Verlust von 31 Mio. Euro eingefahren.
Der Umsatz habe allerdings mit 466,9 Mio. Euro sechs Prozent unter dem des Vorjahresquartals gelegen, hieß es weiter. Als Grund dafür wurde die anhaltende Krise auf dem Werbemarkt genannt.
Sat.1 macht wieder Gewinn
Die Gruppe wies darauf hin, dass alle Vollprogramme der Senderfamilie im zweiten Quartal ein positives Ergebnis erzielt hätten: Erstmals seit 2000 habe auch Sat.1 wieder Gewinn gemacht. Für das erste Halbjahr ergab sich den Angaben zufolge für die Sendergruppe ein Ergebnis vor Steuern von 2,5 Mio. Euro. Im ersten Halbjahr 2002 waren dagegen 25,3 Mio. Euro erzielt worden.
Auch für das erste Halbjahr wies ProSiebenSat.1 mit 2,5 (Vorjahr: 25) Mio. Euro ein positives Vorsteuerergebnis aus. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) fiel auf 58,1 Mio. Euro nach noch 85,2 Mio. im Vorjahreszeitraum. (apa/red)
Cannes21:21
Zweite Goldene PalmeMichael Haneke gewinnt mit "Amour" den Hauptpreis bei den Filmfestspielen
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben

