Donnerstag, 7. August 2003

Tiefrote Zahlen! AUA-Ergebnisse im 1. Halbjahr stark negativ

  • Halbjahr durch Irak-Krieg und Sars negativ beeinflußt
  • EBIT soll 2003 ausgeglichen bis leicht positiv sein

Die Austrian Airlines Group (AUA) ist im ersten Halbjahr 2003 wie erwartet mit einigen wichtigen Ergebnis-Kennziffern wieder ins Minus gerutscht. Der operative Betriebserfolg EBIT brach mit -23,3 Mio. Euro, nach einem positiven Halbjahreswert von 29,7 Mio. Euro vor einem Jahr, deutlich ein. Auch der Umsatz fiel beträchtlich schwächer aus als im ersten Halbjahr 2002.

Das Ergebnis vor Steuern rutschte von 4,3 Mio. Euro auf -28,6 Mio. Euro ab. Das EBITdar (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Mieten) mit 183,4 Mio. Euro um 27,3 Prozent unter dem Vorjahreswert lag.

Die Umsatzerlöse fielen mit 941,3 Mio. Euro um 8,7 Prozent schwächer aus als im ersten Halbjahr 2002, als sie 1.030,9 Mio. Euro betragen hatten, teilte die AUA am Donnerstag mit.

Die Halbjahresziffern entsprachen damit weitgehend den Analystenschätzungen. Die Umsätze wurden im Konsensus genau getroffen, bei den übrigen Kenngrößen schnitt das Unternehmen geringfügig besser ab als erwartet.

Negatives Ergebnis durch Irak-Krieg und Sars
Die ersten sechs Monate seien durch den Irakkrieg, die Lungeninfektion Sars und die anhaltende Konjunkturflaute negativ beeinflusst gewesen. Die Luftfahrt-Gruppe habe aber mit einer "rechtzeitigen und umfangreichen Gegensteuerung den Negativtrend teilweise abgefedert".

Für das Gesamtjahr 2003 bekräftigt das Unternehmen weiterhin ein "ausgeglichenes bis leicht positives EBIT". (apa)

7.8.2003 09:15