Mittwoch, 6. August 2003

Mövenpick nur dank Verkäufen in schwarzen Zahlen

  • Umsatz des Gastronomiekonzerns um 6 Prozent geschrumpft

Der Gastronomiekonzern Mövenpick ist im ersten Halbjahr 2003 wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Das Konzernergebnis von 155,7 Mio. Franken (101,6 Mio. Euro) nach einem Verlust von 13,0 Mio. in der Vorjahresperiode kam aber nur dank dem Verkauf von Unternehmensteilen zu Stande, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Das operative Ergebnis (Ebit) verschlechterte sich demgegenüber auf einen Betriebsverlust von 13,1 Mio. Franken nach einem negativen Ergebnis von 2,5 Mio. Franken in der Vorjahresperiode.

Der Umsatz ging um sechs Prozent auf 353,7 Mio. Franken zurück. Unter Einschluss der Franchise- und Managementbetriebe machte das Umsatzminus sogar 10,5 Prozent aus. Aus dem Verkauf von Geschäftsaktivitäten löste Mövenpick im ersten Halbjahr 205,6 Mio. Franken.

Der Restrukturierungsaufwand schlug mit 29,5 Mio. Franken zu Buche. Der Personalbestand sank um 10,8 Prozent auf noch 5.517 Vollzeitstellen. Eine Prognose für das ganze Jahr wagt Mövenpick wegen des labilen Umfelds nicht. (apa/red)

6.8.2003 09:16