Adidas kann Gewinn im zweiten Qurtal steigern
- Einbußen in Nordamerika, starker Absatz in Europa und Asien
Sportartikelhersteller Adidas-Salomon hat im zweiten Quartal 2003 trotz des starken Euro-Wechselkurses seinen Gewinn erneut gesteigert und die Erwartungen der Analysten übertroffen.
Die Umsätze gingen allerdings wegen der starken Währungseffekte und des schwierigen US-Marktes zurück, wie der Konzern am Mittwoch in Herzogenaurach mitteilte. Während die Lage in Nordamerika schwierig bleibe, habe Adidas mit seinen dreistreifigen Schuhen und der Sportkleidung in Europa, Japan, China und Lateinamerika zugelegt. Vorstandschef Herbert Hainer bekräftige, der Gewinn solle im Gesamtjahr 2003 um zehn bis 15 Prozent wachsen. Der Umsatz solle fünf Prozent steigen.
Negative Währungseffekte trüben Ergebnis
Im Zeitraum April bis Juni stieg der Gewinn den Angaben zufolge auf 32 Mio. Euro nach 25 Mio. Euro vor Jahresfrist. Analysten hatten im Schnitt nur mit 27 Mio. Euro gerechnet. Das Betriebsergebnis ging allerdings auf 62 (69) Mio. Euro zurück.
Der Umsatz sei um acht Prozent auf 1,4 (1,5) Mrd. Euro gesunken, was in etwa den Erwartungen der Analysten entsprach. Darin seien die negativen Währungseffekte durch den starken Euro enthalten. Ohne diese habe der Umsatz um drei Prozent zugelegt. (apa/red)
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