Montag, 4. August 2003

Gesundheit: Solidarbeitrag der Pharmawirtschaft

  • ARGE Pharmazeutika für Verzicht auf Teil der Umsatz-Zuwächse

Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat will, wie kürzlich diskutiert wurde, 700 bis 800 Millionen Euro bei den Medikamenten-Kosten einsparen. Nach den Apotheken, die bereits Sparbereitschaft signalisiert haben, ist nun auch die Pharmawirtschaft zu Zugeständnissen bereit. So könnte verhindert werden, dass auf Erzeugnisse billigerer Hersteller zugegriffen wird.

Der Pharmagroßhandel will nach Angaben des ARGE-Pharmazeutika-Geschäftsführers einen Teil der Umsatz-Zuwächse in Form eines Solidarbeitrags an die Sozialversicherung zurückzahlen.

Der Hauptverband der Sozialversicherungsträger dürfte damit aber nicht zufrieden sein. Er will, dass der Pharma-Großhandel deutlich weniger auf die Erzeuger-Preise aufschlägt.

Die ARGE rechnet mit einer Größenordnung von sechs bis sieben Millionen Euro - nach derzeitigen Schätzungen des Umsatz-Zuwachses, wie er heute sagte. Dem Hauptverband schwebt aber ein 40-prozentiger Nachlass vor.
(apa, red)

4.8.2003 09:36