0:2-Sieg gegen Sturm Graz: Rapid weiter ohne Punktverlust
- Ivanschitz und Hofmann trafen gegen planlose Grazer
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Rapid Wien bleibt in der Fußball-Bundesliga die Mannschaft der Stunde. Die Hütteldorfer siegten am Donnerstag dank einer taktischen Glanzleistung und eines Doppelschlags durch Ivanschitz (57.) und Hofmann (58.) gegen eine enttäuschende Sturm-Elf in Graz mit 2:0.
Die Hickersberger-Elf hält nach vier Spielen bei ebenso vielen Siegen. Bei den Steirern, die nur eine der vergangenen sechs Partien gegen die Wiener vor eigenem Publikum gewannen, ist hingegen nach nur einem Punkt aus vier Partien Krisenstimmung angesagt.
Hickersberger schickte eine sehr defensiv orientierte Mannschaft mit Rene Wagner als einziger Spitze aufs Feld. Dadurch waren die Grazer die tonangebende Mannschaft, vermochten aber ihre spielerische Überlegenheit nicht in Torchancen umzumünzen. Schüsse von Hasek (23.) und Rabihou (27.) stellten für Rapid-Goalie Payer keine echte Gefahr dar.
Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte kam Leben in den bis dahin lauen Sommerkick. In der 44. Minute reklamierten die Hausherren nach einer Attacke von Feldhofer an Salmutter vergeblich Elfmeter, praktisch im Gegenzug scheiterte Ivanschitz an Knezevic.
In der zweiten nutzten die Hütteldorfer ihre Chancen eiskalt. Nach einem schnell abgespielten Freistoß zog Prisc auf und davon und bediente Ivanschitz, der zwischen die Beine von Knezevic zur Führung für Rapid traf (57.). Bereits eine Minute später fiel die vorzeitige Entscheidung zu Gunsten der Gäste. Hofmann schnappte Sturm-Libero Silvestre den Ball weg, enteilte der Grazer Abwehr und stellte mit einem scharfen Schuss via Innenstange auf 2:0.
In der Folge entwickelte sich das schon zuvor nur auf Zufall aufgebaute Spiel der "Blackys" endgültig zum Musterbeispiel einer planlosen Herumschieberei des runden Leders. Rapid hingegen konterte clever und hätte nach drei Chancen des überragenden Ivanschitz sogar noch höher gewinnen können. (apa)
