Hockenheim-Crash: Urteil über Schumi II gefällt
- Geldstrafe von 50.000 $, aber keine Startposition-Versetzung
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Ralf Schumacher ist nach dem Startunfall beim Formel-1-GP in Hockenheim nun doch mit einer Geldstrafe davongekommen. Nachdem die Rennkommissare dem Williams-BMW-Fahrer die alleinige Verantwortung für die Kollision gegeben hatten, musste der Deutsche befürchten, im Grand Prix von Ungarn am Sonntag in der Startaufstellung um zehn Plätze weiter hinten zu stehen.
Nach dem Termin am Dienstag vor dem Berufungsgericht des Automobil-Weltverbandes (FIA) in Paris folgte nun am Mittwoch das Urteil: Aufhebung der Sanktion - dafür eine Geldstrafe von 50.000 Dollar (45.009 Euro).
Schumacher war nach der Start-Karambolage mit Kimi Räikkonen und Rubens Barrichello ausgeschieden und hatte damit einen erheblichen Rückschlag im Kampf um den WM-Titel erlitten. Die FIA will nun, dass sich die Rennkommissare auch mit der Unfallrolle des McLaren-Mercedes-Piloten und Michael Schumachers brasilianischem Ferrari-Teamkollegen auseinander setzen, um eine eventuelle Mitschuld der beiden festzustellen.
(apa)
