Sonntag, 10. August 2003

Leichtathletik: Österreichs WM-Team umfasst acht Aktive

  • Lichteneggers Teilnahme in Paris aber fraglich
  • PLUS: Graf in Berlin wieder Zweite hinter Mutola

Österreichs WM-Team für die IX. Leichtathletik-Weltmeisterschaften in St. Denis/Paris (23.-31.8.) umfasst acht Aktive. Der ÖLV-Vorstand gab nach Meisterschaftsende folgendes Team für das Großereignis in Frankreich bekannt: Vizeweltmeisterin Stephanie Graf (800 m), Hallen-Vizeeuropameisterin Karin-Mayr (100 und 200 m), Susanne Pumper (5.000 m), Olivia Wöckinger (Weitsprung), Elke Wölfling (100 m Hürden) sowie Hallen-Vizeeuropameister Elmar Lichtenegger (110 m Hürden), U23-Europameister Martin Pröll und Günther Weidlinger (beide 3.000 m Hindernis).

Zehnkämpfer Klaus Ambrosch, der das WM-Limit bei seinem fünften Platz in Götzis mit 7.980 Punkten um zehn Zähler verpasst hatte, fand auch beim ÖLV-Vorstand keine Gnade, nachdem Anfang der Woche bereits die ÖLV-Sportkommission seine Nominierung abgelehnt hatte.

Bei den Meisterschaften in Salzburg-Rif überzeugte von den WM-Teilnehmern Mayr-Krifka, die am Samstag ihren ÖLV-Rekord über 100 m um 5/100 auf 11,15 Sekunden drückte und am Sonntag mit 23,05 Saisonbestzeit über 200 m lief, am meisten. Aber auch die Steirerin Wölfling vom LCC Wien lief bei ihrem Sieg im Hürdensprint mit 13,16 Sekunden (Limit: 13,10) eine ansprechende Zeit, und Olivia Wöckinger kam mit 6,60 m im Weitsprung ebenfalls wieder knapp an die WM-Norm (6,65 m) heran. Daneben triumphierte die Oberösterreicherin auch noch im Dreisprung und mit der 4 x 100 m Staffel des ULC Linz, während Mayr-Krifka nach dem Sprint-Double Staffel-Gold als Schlussläuferin des SVS-Quartetts um 2/100 verpasste.

Die anderen Frankreich-Starter kamen ebenfalls zu souveränen Titelgewinnen in Salzburg: Pumper gewann die 1.500 m in 4:19,17 Minuten, nachdem am Vortag bereits Graf (53,20 Sek. über 400 m), Pröll (14:10,94 Min. über 5.000 m) und Weidlinger (8:30,20 Min. über 3.000 m Hindernis) erfolgreich gewesen waren.

(APA/Red)

10.8.2003 17:34