Skispringen: In Hinterzarten startet der bereits zehnte Sommer-GP
- ÖSV-Team ohne Goldberger und Liegl

Die Skispringer ermitteln auch bei Badewetter ihre Besten. Zum bereits zehnten Mal wird der Sommer-Grand-Prix der Skispringer ausgetragen. Gestartet wird am Wochenende in Hinterzarten. Beendet wird dieser Bewerb am 30. August auf dem Bergisel in Innsbruck. Österreichs Adler werden mit acht Mann vertreten sein, allerdings ohne Florian Liegl und Andreas Goldberger.
Liegl absolviert derzeit das Bundesheer und konnte erst vor Kurzem wieder mit dem Training beginnen und Goldberger muss nach seiner Verletzungspause noch einen langsamen physischen Aufbau machen.
Aus Sicht von Chefcoach Hannu Lepistö ist Martin Höllwarth derzeit jener Mann, mit dem man am ehesten wird rechnen müssen. "Er hat im ganzen Sommer die konstantesten Leistungen gebracht", meint der Finne, der sein Team in der vergangenen Woche zu einem Kurs in Innsbruck versammelt hatte.
Der ÖSV-Cheftrainer sieht dem Sommer-GP gelassen entgegen. "Wir möchten uns in Ruhe auf den Winter konzentrieren." Vorjahrssieger Andreas Widhölzl, der den zweiten Sommer-GP-Erfolg mit fünf Einzelsiegen für Österreich geholt hatte, hat noch nicht ganz zu seiner Form vor einem Jahr gefunden. "Aber beim Kurs in Innsbruck war er schon wieder recht konstant."
Der noch im physischen Aufbau befindliche Goldberger sowie "Wehrmann" Liegl fallen aus dem neunköpfigen Kader der Trainingsgruppe I heraus, ins Team kommt der zweifache Continentalcup-Sieger Wolfgang Loitzl. Goldberger wird eventuell beim Finale in Innsbruck mitspringen, Liegl vielleicht auch schon ab Predazzo. "Der Flo (Liegl) war komplett kaserniert, aber der Sommer-GP war heuer ohnehin nicht sein Ziel", berichtete Co-Trainer Stefan Horngacher. Das Youngster-Trio Morgenstern, Nagiller und Kofler hat seine physischen Fähigkeiten verbessert wie diverse Tests zeigen, mit dem Umsetzen klappt es noch nicht nach Wunsch. Lepistö: "Das Sprungniveau ist noch sehr unterschiedlich."
ÖSV-Team für Hinterzarten:
Andreas Widhölzl, Martin Höllwarth, Thomas Morgenstern, Christian Nagiller, Andreas Kofler, Stefan Thurnbichler, Reinhard Schwarzenberger, Wolfgang Loitzl
Termine:
Hinterzarten (Samstag/Team und Sonntag)
Courchevel (14.8.)
Predazzo (27.8)
Innsbruck (30.8.)
(APA/Red)
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