Busunglück in Bolivien mit vermutlich 30 Toten
Ein Reisebus ist in Bolivien von einer kurvenreichen Gebirgsstraße abgekommen und eine 600 Meter tiefe Schlucht hinabgestürzt. Die Behörden erklärten, sie rechneten mit 34 Toten. Bis Montagmittag wurden zwölf Leichen geborgen, auch konnten vier Überlebende in Sicherheit gebracht werden. Allerdings hatten die Rettungskräfte bis dahin das Wrack in dem unwegsamen Gelände noch nicht erreicht.
Bei den Fahrgästen handelte es sich überwiegend um Tänzer, die auf einem traditionellen Volksfest auftreten wollten. Die Gebirgsstraße nördlich von La Paz gilt in Bolivien allgemein als "Straße des Todes", weil es dort häufig zu verheerenden Unfällen kommt. Binnen der letzten zwölf Monate kamen dort 96 Menschen bei Autounglücken ums Leben. Der jüngste Unfall ereignete sich an einem Abschnitt, der bei den Einheimischen als "Teufelsschwanz" bekannt ist. (APA)
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