Neue Studie belegt: Armut macht krank!
- Je geringer die Pension, desto mehr leiden die Menschen
Armut macht krank! Was einem der Hausverstand schon immer gesagt hat, wird nun durch eine neue Studie untermauert. Die Arbeit mit dem Titel "Pensionsbezieher und Umgang mit Krankheit" belegt, dass ältere Menschen mit geringer Pension häufiger krank werden.
Durchgeführt hat diese Umfrage Monika Wukounik, Studentin des Institutes für Gesellschafts- und Sozialpolitik an der Linzer Johannes Kepler Universität, in Zusammenarbeit mit der oberösterreichischen Gebietskrankenkasse.
In einer breit angelegten Untersuchung wurden insgesamt 1.382 per Zufall ausgewählte oberösterreichische Pensionisten zum Themenkomplex Krankheit befragt. Bei einer Pensionshöhe von unter 730 Euro betrug der Anteil der Gesunden 58 Prozent, der leicht Erkrankten 36,2 und der Kranken 5,8 Prozent.
In der Gruppe der Bezieher von mehr als 1.451 Euro Pension waren 73,8 Prozent gesund, 25,3 Prozent leicht krank nur 0,9 Prozent krank. Über den insgesamt schlechtesten Gesundheitszustand verfügen laut Studie Pensionisten unter 50 Jahren. Dies zeige - so die Experten der Linzer Uni - dass die krankheitsbedingten Frühpensionierungen wegen geminderter Erwerbsfähigkeit entgegen einer vielfach geäußerten Vermutung offensichtlich doch in den meisten Fällen ihre Berechtigung haben.
(apa/red)
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