Geringeres Entlastungs-Volumen? Gusenbauer kompromissbereit
- SPÖ würde etwas weniger als drei Milliarden Euro akzeptieren
- "ÖVP klare Neinsager-Partei im Verhinderungseck"
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SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer gibt sich flexibel, was das Volumen der von der SPÖ geforderten Steuerreform 2004 angeht. Als Kompromiss würde er auch etwas weniger als die geforderten drei Milliarden Euro akzeptieren. Zu wenig dürfe es aber nicht sein, "sonst verpufft die ganze Wirkung", so Gusenbauer. Am Wunschtermin 1.1.2004 halten die Sozialdemokraten jedoch eisern fest.
Die weitere Steuerentlastung - wie von den Freiheitlichen in den Raum gestellt - erst Mitte des Jahres durchzuführen hätte schwierige sechs Monate für die Wirtschaft zur Folge, meinte Gusenbauer. Außerdem habe es sich auch rein technisch nicht bewährt, Tarifänderungen während des Jahres durchzuführen.
Gusenbauer hofft weiterhin, dass das Vorziehen der Reform auch tatsächlich gelingt. Schließlich hätten sich mit SPÖ, FPÖ und Grünen drei Parteien für die frühere Entlastung ausgesprochen. Die einzige "klare Neinsager-Partei im Verhinderungseck" sei die ÖVP. Aber auch mit ihr sollen seitens der Sozialdemokraten noch Gespräche geführt werden.
(apa/red)
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