Freitag, 8. August 2003

Wer soll Klestil-Erbe antreten? 57% für Präsidentin Ferrero!

  • 49% für VP-Landeschef Pröll , 45% für SPÖ-Vize Fischer
  • STIMMEN SIE AB: Wer soll Bundespräsident werden?

Bekommt Österreich seine erste Bundespräsidentin? Gut möglich! Denn laut einer brandneuen Umfrage können sich 57% der Österreicher Außenministerin Ferrero-Waldner als Klestils Erbin in der Hofburg vorstellen. Platz 2: NÖ Landeshauptmann Pröll. Platz 3 hinter den beiden möglichen ÖVP-Kandidaten belegt der Zweite Nationalratspräsident Fischer, der für die SPÖ ins Rennen gehen könnte.

"Wer würde als Bundespräsident eine gute Figur machen ?" - diese Frage stellte das Linzer Meinungsforschungsinstitut "Market" Anfang August an einen repräsentativen Querschnitt von 400 Österreicherinnen und Österreichern über 18 Jahre.

Die Namen von 19 Politikerinnen und Politikern wurden als "Kandidaten" vorgegeben, Mehrfachnennungen waren möglich. 57 Prozent der Befragten meinten, Ferrero-Waldner würde als Staatsoberhaupt "gute Figur" machen, 49 Prozent glauben dies von Pröll, weitere 45 Prozent von Fischer.

Jeweils knapp 40 Prozent gestanden Steiermarks Landeshauptfrau Klasnic und der früheren FPÖ-Chefin Riess-Passer "gute" Voraussetzungen für das Amt des Bundespräsidenten zu, ein Drittel kann sich den Grünen Bundessprecher Van der Bellen vorstellen.

Im "Mittelfeld" - mit jeweils rund 25 Prozent Nennungen - landeten Bundeskanzler Schüssel, Wirtschaftskammer-Präsident Leitl, der Wiener Bürgermeister Häupl und Nationalratspräsident Khol. Vizekanzler und FPÖ-Obmann Haupt kam auf zehn Prozent, ÖGB-Präsident Verzetnitsch, SPÖ-Vorsitzender Gusenbauer und Rechnungshof-Präsident Fiedler brachten es auf gute 15 Prozent. Die "Schlusslichter" dieser Umfrage waren Arbeiterkammer-Präsident Tumpel mit vier Prozent Nennungen, der Dritte Nationalratspräsident Prinzhorn mit sechs Prozent und Kärntens Landeshauptmann Haider mit acht Prozent. (apa)

8.8.2003 11:12