Angriffe auf den Koalitionspartner: FP schießt sich auf Strasser ein
- Haupt fordert mehr Sicherheit für Pensionisten in Wiens Vororten
- Haider gegen Aufsplittung der Zollwache
Die FPÖ schießt sich wieder einmal auf Innenminister Strasser ein. Parteichef Haupt forderte ihn ein weiteres Mal auf, etwas für die Sicherheit der Pensionisten in den Vororten Wiens zu unternehmen. Außerdem kritisierte der Vizekanzler, dass im Burgenland die Sonderkommission für den Grenzschutz aufgelöst worden sei. Kärntens LH Haider wiederum will eine Aufsplittung der Zollwache nicht hinnehmen.
Haupt bekräftigte seine am Dienstag erhobene Forderung, mehr zur Sicherheit von Pensionisten in der Region Wien zu tun. In den letzten Tagen habe sich hier nichts getan, beklagte der Vizekanzler. Daher sei es nun dringend notwendig, dass Strasser deutliche Aktionen setze.
Haider kritisierte vor allem, dass eine Auflösung der Zollwache geplant sei. Mit diesem Schritt mache man es internationalen Verbrechern und Syndikaten "sehr, sehr leicht", ihre Schmuggelgüter durch Österreich zu transportieren. Die Überlegungen zur Umstrukturierung der Zollwache müssten daher neu angestellt werden.
VP-Generalsekretär Lopatka reagierte auf diese Vorwürfe per Aussendung und "mit Befremden". Er meinte, die Beurteilung des Vizekanzlers gehe an der Realität vorbei. (apa)
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